PEP4Teens

Trainerausbildung

Immer mehr Eltern geraten im Umgang mit ihrem  pubertierenden Nachwuchs in eine Krise. Dies spüren auch all jene, die mit Jugendlichen zu tun haben. Sie sehen sich mit enormen Verhaltensproblemen der Teenager und einer großen Unsicherheit seitens der Erziehenden zunehmend vor die Aufgabe gestellt, Eltern, aber auch Lehrer und Erzieher in ihrer Arbeit zu unterstützen.

Hier setzt das PEP4Teens-Programm an. Es zeichnet sich dadurch aus, dass es aus Gründen der Ganzheitlichkeit neben bewährten Erziehungsstandards auch die Selbstverpflichtung seitens der Eltern gegenüber ihren Teenagern, Fragen der Wertvorstellungen und des Glaubens und das Vergeben und Verzeihen in der Familie aufnimmt.

Sie können sich zur PEP4Teens Trainerin oder zum PEP4Teens Trainer ausbilden lassen und Eltern und andere Erziehende konstruktiv in der Begegnung mit ihren Jugendlichen unterstützen. Durch die PEP4Teens-Elterntrainings fassen die Eltern neuen Mut. Sie werden zielgerichtet angeleitet, wie sie mit Teenagern gelingende Beziehungen aufbauen und erhalten.

Die Ausbildung zum PEP4Teens-Trainer umfasst ein dreitägiges Trainerseminar und ein Telefoncoaching. Der erfolgreiche Abschluss befähigt zur Durchführung von Elterntrainings im Nonprofit-Bereich (Durchführung von Elterntrainings in Gemeinden, Schulen und anderen öffentlichen gemeinnützigen Einrichtungen).

weitere Informationen auch unter www.pep4teens.de

Weitere Informationen:

  • Leitung: Wilfried Veeser
  • Termin: 10. - 12. November 2011
  • Ort: faz halle, Geiststraße 29
  • Anmeldung: bis 1. November im faz halle, Tel. 0345/2026384
  • Kosten: 324,00 € pro Person

Bildung elementar

Fortbildung für Kindergärtnerinnen in 4 Schritten

 Die Grundlagen

Stellen Sie sich die Kindereinrichtung wie einen großen Garten vor. Es blüht und gedeiht. Man muss hacken und säen, gießen und wachsen lassen. Und es gibt auch einige Brachflächen. Keiner kann alles schaffen. Aber alle freuen sich über die Erträgeqnd ab und zu stellen sich Gedanken über das Brachland ein. Könnte da nicht noch etwas anderes wachsen? Ob man mal etwas Neues probiert?  

 Das Konzept unserer Fortbildung zum Bildungs­programm des Landes setzt genau dort an. Sein Vorteil liegt in der Verortung der einrichtungs-bezogenen Arbeit mit dem jeweiligen Team. Optimalerweise setzt sich die Fortbildung aus den Mitarbeiterinnen einer maximal zweier Einrichtungen zusammen, um die konkrete Situationen zu erfassen und zu verhandeln. Die Beteiligung der Mitarbeiterinnen und die Einbeziehung ihrer Erfahrungen steht im Mittelpunkt des Konzepts, das auf Stärkung der Persönlichkeit und motivierende Teambildung setzt. Das Grundanliegen ist, Motivation aus dem bisher Geleisteten zu gewinnen und zur Entdeckerfreude für Neues zu kommen.

Jeder Fortbildung geht ein persönliches Vorbereitungsgespräch zwischen Referenten und Kita-Leiterin voraus, um die konkreten Anliegen und Spezifika der jeweiligen Einrichtung zu berücksichtigen.

Der Inhalt

1. Schritt - Standortbestimmung

Zu Beginn der Veranstaltung müssen die unterschiedlichen Positionen und Biographie­hintergründe wahrgenommen werden. Dazu helfen methodische Elemente und Austausch im vertrauten Rahmen von Zweiergesprächen. Hier sollen die Personen sensibilisiert werden für ihre persönlichen Motivationen, Begabungen und Grenzen.

Die vorhandenen Schlüsselkompetenzen werden gewürdigt und auf den gegenwärtigen Einsatz bezogen. Wer bin ich und welche Rolle spiele ich hier? Was ist Bildung? Was habe ich zu tun und was wird von mir erwartet?

Dann wird die Frage nach den Ressourcen in der Elternschaft untersucht und Bestand und Möglichkeiten erfasst. 

Anschließend richtet sich das Augenmerk durch themenspezifische Fragestellungen auf die Ressourcen der Kita. Was gehört zur Bildung in der Kita? Was machen wir programmatisch schon? Wozu haben wir in unserem Haus gute Vorraussetzungen? Wo gibt es Gesprächsbedarf? Dabei stehen die persönlichen Meinungen und Einschätzungen vor wissenschaftlich definierten Erkenntnissen.

 2. Schritt - Weitblick

Jetzt wird der Horizont über das eigene Erleben und die Möglichkeiten der Kita hinaus geweitet. Es geht von der Definition von Erziehung, Bildung und Betreuung über das Bildungsverständnis bis hin zum Bildungsauftrag. Es wird die Entwicklung des Kindes genauso in das Blickfeld gerückt wie die gesellschaftlichen ­Erwartungen des Bildungskonzepts. Methodisch setzen sich die Fachkräfte mit Thesen ausein­ander, die die Klärung der Begriffe kritisch begleiten. Am Ende wird der Weg zu einer "Bildungsinszenierung" erarbeitet.  

 3. Schritt - Werkstatt 

Nun geht es darum, die im Bildungsprogramm ausgewählten sechs Bildungsbereiche näher kennen zu lernen. Sie müssen nach ihrer Wirkung und den Möglichkeiten ihrer be­sonderen Einbeziehung in die gegenwärtige Arbeit geprüft werden. Danach sind Aus­wirkungen auf den Alltagsablauf, die Konzeption, die Qualifikation der Mitarbeiterinnen und die räumliche Gestaltung zu ermitteln. Daraus erwächst die Notwendigkeit eines langfristigen Aktionsplans, der gemeinsam mit den Eltern und Kindern umgesetzt werden kann.

4. Schritt - Planung

Im letzten Schritt werden Pläne entwickelt und Verabredungen getroffen, die in einer Zielde­finition im Team münden. Das ermöglicht den Mitarbeiterinnen, selbst Prozesse zu gestalten und eine hohe Identifikation mit dem Anliegen der Einrichtung zu erreichen. Außerdem werden weiterführende Bedarfe an Fortbildung ermittelt z.B. für Praxisworkshops zu speziellen Bestand­teilen des Bildungsprogramms.

Fortführung­

Die folgenden Praxisworkshops sind für die Dauer von 3 Stunden konzipiert, damit gegebenenfalls 2 an einem Tag besucht werden können. Hier eine Auswahl:

1. Körper, Bewegung, Gesundheit

Ziele: Stärke und Schwäche erleben, Sinnes­wahrnehmung, Bewegung anregen, Ernährung Inhalte: Spielketten, Projekt "Tag der Sinne", Traumreisen, Mädchen-Junge-Gegensätze

2. Kommunikation, Sprache, Schriftkultur

Ziele: Informationen aufnehmen, verarbeiten + umsetzen, Symbolik, Bedürfnisse ausdrücken Inhalte: Projekt: "Wie geht es dir?" und "Rätsel, Forscher, Detektive", Spiele für den Alltag

3. (Inter)kulturelle u. soziale Grunderfahrungen

Ziele: Gemeinschaft und Zusammenhalt erleben, gleich und verschieden, Konflikte lösen Inhalte: Projekt: "Tag der Kulturen", "Afrika oder warum sind Menschen schwarz", Streiten lernen

4. Ästhetik und Kreativität

Ziele: Erfahrungen mit Farben und Formen, sich wahrnehmen und Ausdruck verleihen, Phantasie und Kreativität entwickeln

Inhalte: Projekt: Im Land der Farben", Spiele und Übungen für den Alltag

5. Mathematische Grunderfahrungen

Ziele: Formen und Ordnungen entdecken, Lernen lernen durch eigene Entdeckungen Inhalte: Projekt: "Laut, leise, kurz, lang", Mengen erleben, Formen und Muster gestalten

6. Welterkundung und Naturwissenschaft

Ziele: Neugier wecken, Wissen erwerben Inhalte: Projekt: "Feuer, Wasser, Erde, Luft", "In der Wetterküche", "Walddetektive"

7. Weiterführende Fortbildung (Workshops)

 


Weitere Informationen:

  • Wenn Sie Interesse haben nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.Das Fortbildungskonzept kann an einem Tag für die Dauer von 6 Stunden angesetzt werden. Es ist auch eine Aufteilung in 2 x 3 Stunden möglich.
  • Villa Jühling e.V, Dorothee Fischer
  • CVJM Familienzentrum faz halle, Gottfried Muntschick
    • Geiststr, 29
    • 06108 HALLE/SAALE

Die Dialogische Haltung

Eine Einführung in die Qualitäten der
dialogischen Präsenz und Achtsamkeit in
Seminar, Gespräch und Beratung

Der dialogische Ansatz im alltäglichen Kontext, in der Beratung und im Seminar hilft Eltern, Kindern und Jugendlichen ihren ur-eigenen Weg zu finden. Dies ist ein radikaler Paradigmenwechsel hin zur Begleitung. Dadurch ändern sich sowohl unser Herangehen an die Arbeit mit Menschen als auch unser übliches Denken vollständig. So genannte Dialogbegleiter bringen sich selbst in ihrem Menschsein in die Begegnung mit den Menschen ein, sind gegenwärtig. Ihre Gegenwärtigkeit ist Ausdruck einer Haltung, nicht einer Methode.

Der eintägige Workshop gibt einen praxisbezogenen Einstieg in die Dialogischen Kernfähigkeiten nach dem Konzept „Eltern Stärken“ mit dem Autor des gleichnamigen Ausbildungskonzeptes. Die Teilnehmenden können an sich selbst erfahren, wie sie über den Dialog mit Menschen in Beziehung treten und einen angstfreien „Raum“ schaffen können, der es ermöglicht, offen für sich zu werden, sich einander zuzuhören, sich authentisch mitzuteilen und miteinander zu lernen.

Die Elemente der Fortbildung basieren auf einer Sensibilisierung für die eigenen Wahrnehmungsmodelle, Urteile und Bewertungen, Selbsterfahrung, Biographiearbeit und der Vermittlung der entsprechenden Theoriehintergründe. Durch konkrete Übungen, einfühlsame Geschichten, Symbole und Dialogrunden über Grundfragen des Lebens wird erfahrbar, was es heißt, Menschen bei der Suche nach ihrem Weg zu begleiten. Ziel ist es, die Dialogische Haltung über gefühlte Erkenntnisse und Erfahrungen zu verstehen.

Weitere Informationen:

  • Referenten:
  • Johannes Schopp, Dortmund
  • Andre Gödecke, Halle,
  • Termin: Montag, 5. September 10 – 16 Uhr
  • Ort: faz halle, Geiststraße 29
  • Kosten: 50,00 € pro Person
  • Anmeldung: bis 4. September im faz halle Tel. 0345 2026384